Historische Beleuchtung im Bergbau

Bergbau ohne Licht ist nicht vorstellbar. Doch elektrisches Licht gibt es erst seit relativ kurzer Zeit. Womit hat man vorher für Licht im Dunkeln gesorgt? Schließlich wird seit ca. 2500 Jahren Eisenerz verhüttet, wie Funde beweisen.
Zuerst wurde das Erz oberflächennah abgebaut, doch irgendwann musste man tiefer graben, bzw. Stollen anlegen. Spätestens jetzt mussten die damaligen Menschen eine Lösung für das Beleuchtungsproblem finden.

Aus der Zeit der Kelten sind bisher keine Funde bekannt, doch wurden am südlichen Ortsausgang Grubenlampen aus dem Spätmittelalter (16./17. Jahrhundert) gefunden.
Bevor um 1900 die Karbidlampe eingeführt wurde, beleuchtete man die Stollen mit Leuchtspäne, Holzfackeln, Kerzen, Fett- oder Öllampen. Mit Erfindung der elektrischen Beleuchtung wurde zwar das Problem der Brenndauer und Rußbildung der „Feuer“-Lampen gelöst, doch die Lampen hatten noch eine andere Funktion. Sie warnten die Bergleute auch vor Grubengas (Methan), durch die Veränderung der Flamme konnte frühzeitig erkannt werden, wenn Gas ausströmte.

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