Evangelische Gemeinschaft

Die Evangelische Gemeinschaft geht auf die Erweckungsbewegung zurück. Diese Bewegung begann um 1800 sich wieder auf das Wort Gottes zu besinnen. Auch der berühmte Jung Stilling aus Grund bei Freudenberg war Vertreter dieser Bewegung.

1852 fand die erste Erweckung durch Johannes Spies in Oberschelden statt. Dazu versammelte man sich in irgendeinem Haus. Anton Schmitz gründete die erste Sonntagsschule im Ort. Die Versammlungen wurdem immer beliebter, so dass Ende 1877 schon ein eigenes Vereinshaus von gebaut werden musste.

Neben den Bibelbetrachtungen wurden auch Bibelwochen und Feste veranstaltet. Im 1881 gebauten Vereinshaus konnte nach einer Erweiterung gut für die Gruppenarbeit genutzt werden.

1931 konnte man das 50jährige Jubiläum feiern

In der Zeit von 1933-1945 war eine schwere Zeit für die Gemeinschaft, nur die Sonntagsschularbeit war noch möglich. Christliche Gruppen waren zu der Zeit nicht im Sinne der NSDAP, auch wenn sich Hitler immer wieder auf die christliche Mythologie berief.

In der Nachkriegszeit ging es zunächst wieder Bergauf, doch der zunehmende Wohlstand und andere Faktoren sorgten für einen Mitgliederschwund gerade bei der jungen Generation. Heute ist für Gott für viele Fremd geworden, christliche Feste nur noch ein freier Tag oder zum inhaltslosen Ritual geworden. Die Evangelische Gemeinschaft setzt sich dafür ein, den Menschen und vor allem auch den jungen Menschen Gott wieder näher zu bringen.

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